So ein Satansbraten!

So ein Satansbraten!





The Prodigy

Die Liebe von Eltern zu ihren Kindern kennt bekanntlich nur selten Grenzen. Mütter und Väter sind im Normalfall dazu bereit, für ihren Nachwuchs durchs Feuer zu gehen. Im Horrorkino verkehren sich die elterlichen Gefühle allerdings oftmals ins Gegenteil. Regelmäßig trifft man hier auf unheimliche Satansbraten, die mit ihrem merkwürdigen Verhalten Mama und Papa an den Rand des Wahnsinns bringen - oder, schlimmer noch, in den Tod treiben. Mit "The Prodigy" knüpft der genreerprobte Filmemacher Nicholas McCarthy ("At the Devil?s Door", "The Pact") an die beliebte Prämisse vom bösen Kind an, die schon in Klassikern wie "Das Dorf der Verdammten" und "Das Omen" für handfestes Unbehagen sorgte.

Als die Eheleute Sarah ("Orange Is the New Black"-Star Taylor Schilling) und John (Peter Mooney) ihr erstes Kind bekommen, ist die Freude riesengroß. Bereits in jungen Jahren zeigt ihr Sohn ungewöhnliche Talente. Mit der Zeit stellen die Eltern allerdings fest, dass der hochintelligente Miles (Jackson Robert Scott) Schwierigkeiten im sozialen Miteinander hat. Da sein Verhalten immer seltsamer und aggressiver wird, steht die Familie irgendwann vor einer gewaltigen Zerreißprobe.

Während sich John zunehmend von Miles entfremdet, ist Sarah wild entschlossen, den Grund für das eigenartiges Benehmen des Achtjährigen herauszufinden. Bei ihren Nachforschungen trifft sie auf Dr. Arthur Jacobsen (Colm Feore), der eine merkwürdig klingende übernatürliche Erklärung bereithält.

Ob "The Prodigy" tatsächlich zum Gruseln taugt, darf die Presse erst kurz vor Filmstart verraten.

Quelle: teleschau - der mediendienst