Brände in Kalifornien: Zahlreiche Prominente betroffen, Filmpremieren abgesagt

Brände in Kalifornien: Zahlreiche Prominente betroffen, Filmpremieren abgesagt





Die verheerenden Brände in Südkalifornien nehmen historische Ausmaße an. Über 8.000 Feuerwehrleute kämpften am Wochenende gegen die Flammen, doch vielerorts vergeblich. 31 Menschen haben ihr Leben verloren, Tausende Häuser sind Opfer des Feuers geworden. Da werden Veranstaltungen wie Red-Carpet-Events und Filmpremieren zur banalen Nebensache.

Große Filmstudios sagten Filmpremieren ab, so zuletzt Paramount, deren Premiere von "Plötzlich Familie" (mit Mark Wahlberg und Rose Byrne) eigentlich am Wochenende hätte stattfinden sollen. "Angesichts der Feuer, die zurzeit in der Gegend bekämpft werden, haben wir den roten Teppich und die anschließende Party zur Los-Angeles-Premiere von 'Plötzlich Familie' abgesagt", erklärte ein Sprecher des Studios. Das Essen, welches eigentlich für die Party vorgesehen war, werde an das Amerikanische Rote Kreuz gespendet. Außerdem werde der Film in einem Evakuierungs-Zentrum für die Opfer des Feuers gezeigt. Auch Netflix sagte den roten Teppich des neuen Films von Joel und Ethan Coen, "The Ballad of Buster Scruggs", ab. Die Vorführung werde aber dennoch stattfinden.

Nicht nur die Premieren in Hollywood sind betroffen von den Feuern, zahlreiche Hollywood-Stars haben ihr Haus durch die Flammen verloren. Thomas Gottschalk, Neil Young und viele weitere Prominente sind betroffen. Schauspieler Gerard Butler teilte auf Twitter ein Bild von seinem zerstörten Anwesen mit den Worten: "Bin nach der Evakuierung zu meinem Haus in Malibu zurückgekehrt. Herzzerbrechende Zeit in Kalifornien." Miley Cyrus bestätigte ebenfalls, dass ihr Zuhause abgebrannt sei. Ihre Familie und ihre Tiere seien aber in Sicherheit, schrieb die Sängerin und Schauspielerin auf Twitter.

Charlie Sheen suchte über den Kurznachrichtendienst nach seinen Eltern: "Ich kann meine Eltern Martin und Janet Sheen nicht erreichen", twitterte er in der Nacht zum Samstag. "Falls irgendjemand sie gesehen hat, bitte lassen Sie es mich wissen", so der Schauspieler weiter. Kurze Zeit später gab es zum Glück ein Lebenszeichen: Martin Sheen sprach in einem Interview mit einem Reporter über das Feuer und seine Erlebnisse. In einer persönlichen Nachricht signalisierte er seinen Kindern, dass es ihm und seiner Frau gut gehe und sie die Nacht im Auto verbringen werden. Auf die Frage nach seinen Gefühlen das Feuer betreffend sagte Sheen: "Es ist das schlimmste Feuer, das ich je hier gesehen habe."

Quelle: teleschau - der mediendienst