007 muss warten: Daniel Craig übernimmt Rolle in Detektivfilm

007 muss warten: Daniel Craig übernimmt Rolle in Detektivfilm





Ein Geheimagent wird Detektiv: Daniel Craig übernimmt die Hauptrolle im Kriminalfilm "Knives Out" von Regisseur Rian Johnson ("Star Wars: Die letzten Jedi", "Looper"), wie unter anderem das Branchenmagazin "Deadline" vermeldet. Bevor Johnson wieder mit seiner geplanten neuen Trilogie ins "Star Wars"-Universum zurückkehrt, widmet er sich gegen Ende des Jahres zunächst der Realisierung des kleineren Projekts. "Knives Out" wird als zeitgenössischer "Whodunit" beschrieben - also ein Kriminalfilm, in dem der ermittelnde Detektiv ein Verbrechen aufzuklären versucht, indem er den Täter überführt.

Dass Daniel Craig überhaupt die nötige Zeit gefunden hat, ist für Johnson und seinen langjährigen Produzenten Ram Bergman ein Glücksfall: Erst Ende letzten Monats verkündeten Regisseur Danny Boyle und Autor John Hodges ihren Ausstieg aus dem geplanten 25. James-Bond-Film. Ob Daniel Craigs fünfter 007-Einsatz dadurch in weite Ferne rückt, wurde bislang nur gemutmaßt. Nun gibt es Gewissheit, denn die Dreharbeiten zu "Knives Out" sollen bereits ab November beginnen. "Bond 25" war auf einen Drehbeginn im Dezember terminiert, um Ende 2019 in den Kinos anlaufen zu können. Dass aus dem anvisierten Releasetermin nichts wird, hat sich durchs Craigs neues Engagement nun bestätigt.

Gegenüber "Deadline" erklärte Regisseur Johnson, dass er schon seit seiner Teenagerzeit ein Riesenfan der Kriminalromane von Agatha Christie sei. Ein ganzes Jahrzehnt habe er überlegt, wie er sein eigenes Mörderrätsel inszenieren könne. Das Skript zum anstehenden Detektivfilm habe er dann just in diesem Sommer erdacht. Über Daniel Craigs Mitwirkung zeigt er sich begeistert: "Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Daniel einen neuen Poirot zu kreieren." Seine detektivischen Kompetenzen hat der 50-jährige Brite bereits in David Finchers "Verblendung" (2012) unter Beweis gestellt - in Form des Investigativjournalisten Mikael Blomqvist.

Quelle: teleschau - der mediendienst