Ryan Reynolds macht "Kevin - Allein zu Haus" zur Kiffer-Komödie

Ryan Reynolds macht "Kevin - Allein zu Haus" zur Kiffer-Komödie





Neues aus dem Hause 20th Century Fox: Das Studio will die Grundidee seiner beliebten "Kevin - Allein zu Haus"-Filme (im Original "Home Alone") als Kiffer-Komödie "Stoned Alone" adaptieren, wie das Branchenblatt "Deadline" vermeldet. Produziert wird die nicht jugendfreie Comedy von keinem Geringeren als Ryan Reynolds.

Der "Deadpool"-Darsteller wird möglicherweise sogar selbst mitspielen, allerdings nicht als Star des Films. Denn die Prämisse liest sich wie folgt: Ein Cannabis-anbauender Mittzwanziger verpasst seinen Flug in den Skiurlaub. Zu Hause versucht er die Zeit "sinnvoll" zu nutzen: er wird high. Sein Drogenkonsum verursacht Paranoia und er glaubt, dass Einbrecher in sein Haus eindringen wollen - nur um kurze Zeit später festzustellen, dass das tatsächlich der Fall ist! Ähnlich wie sein 90er-Jahre-Vorgänger muss der neue Held die Eindringlinge bekämpfen. Der Film befindet sich derzeit in einer frühen Entwicklungsphase, ein Starttermin ist noch nicht bekannt.

Auch wenn es der Werdegang des einstigen Kevin-Darstellers Macauly Culkin durchaus nahe legen würde, wird der durch Drogenexzesse in Ungnade gefallene Schauspieler dem neuen Projekt wohl nicht zur Verfügung stehen - zumindest nicht in der Hauptrolle. Die Regie bei "Stoned Alone" übernimmt die Newcomerin Augustine Frizzell, die mit ihrem Langfilmdebüt "Never Goin' Back" auf dem Sundance Film Festival für Aufsehen sorgte. Die Coming-of-Age-Komödie handelt von zwei rebellierenden jungen Frauen - Drogeneskapaden und zahlreiche Gags inklusive. Kein Wunder also, dass sich Fox für die aufstrebende Regisseurin entschieden hat.

Auch die Mitwirkung von Ryan Reynolds erscheint nur konsequent: Als derber Antiheld Deadpool konnte er bereits in zwei Comicverfilmungen Millionen in die Kassen von Fox spülen. Demnächst wird der Mime als Pokémon in Erscheinung treten: Im Realfilm "Detective Pikachu" (Start: 9. Mai 2019) wird er die gelbe Blitzmaus synchronisieren und mittels Motion Capture sogar tatsächlich spielen.

Quelle: teleschau - der mediendienst