Promis, Preise und viele Filme: Ein Rückblick auf das Filmfest München

Promis, Preise und viele Filme: Ein Rückblick auf das Filmfest München





Das Sommer-Highlight für Münchner Cineasten ist vorbei: Vom 28. Juni bis 7. Juli fand zum 36. Mal das Filmfest München statt. Rund 80.000 Besucher und Besucherinnen zählten die Veranstalter laut Webseite, 220 unterschiedliche Filme wurden gezeigt. Doch nicht nur auf der Leinwand waren zahlreiche Highlights zu sehen, auch die Preisverleihungen und besonders die Stars zogen die Aufmerksamkeit auf sich ...

Neben deutschen Schauspielern wie Wotan Wilke Möhring, Ken Duken oder Hannah Herzsprung spazierten auch internationale Stars über den roten Teppich: Monty-Python-Mitbegründer Terry Gilliam und Oscar-Preisträgerin Emma Thompson gaben sich die Ehre. Beide durften sich über eine besondere Auszeichnung freuen.

Der CineMerit Award ging sowohl an Terry Gilliam als auch Emma Thompson. Mit diesem Preis zeichnet das Filmfest seit 1997 herausragende Persönlichkeiten des internationalen Filmschaffens für ihre Verdienste um die Filmkunst aus.

Den renommierten Bernd Burgemeister Fernsehpreis 2018 bekam der Film "Rufmord", in dem Rosalie Thomass eine junge Lehrerin spielt, deren Leben sich durch anonymes Mobbing zur Hölle wandelt. Mit der Trophäe werden die Macher des besten Fernsehfilms des vergangenen Jahres ausgezeichnet - in diesem Fall die Produzentinnen Kirsten Hager und Carmen Stozek. "Rufmord" wird seine Premiere im ZDF erleben.

Der Wiener Regisseur und Werbefilmer Michael Podogil hat die 13th Street Shocking Shorts gewonnen. Der renommierte Kurzfilmpreis wurde im Rahmen des Filmfestes München zum nunmehr 19. Mal vergeben. Den Fritz-Gerlich-Preis, der jährlich an einen außergewöhnlichen Spiel- und Dokumentarfilm verliehen wird, ging an "Of Fathers and Sons", der unter der Regie von Talal Derki entstand.

Ebenfalls im Rahmen des Filmfests wurde der Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke verliehen. "Er würdigt künstlerische Arbeiten, die Brücken schlagen und sich durch Inhalte und filmische Kraft auszeichnen", heißt es auf der Webseite des Filmfests. Dieses Jahr durften sich die Macher von "L'insulte" freuen. Den Regiepreis National nahm Lars Kraume für "Das Schweigende Klassenzimmer" entgegen.

Ein Highlight des diesjährigen Filmfests war die Vorstellung der lang erwarteten Serie "Das Boot". Mit 26,5 Millionen Euro gehört die Produktion zu den teuersten deutschen Serien aller Zeiten. In München gewährten Macher einen Blick hinter die Kulissen. Sky Deutschland, Bavaria Fiction und Sonar Entertainment arbeiteten gemeinsam an eine Wiederauflage des Themas.

Außerdem vorgestellt wurde "Das Parfum". Die sechsteilige Serie, die ZDFneo zusammen mit Netflix produzieren ließ, basiert auf Motiven von Patrick Süskinds weltweitem Bestseller, der 2006 bereits von Tom Tykwer erfolgreich verfilmt wurde. Im Herbst wird die Produktion auf ZDFneo zu sehen sein.

Quelle: teleschau - der mediendienst