"Berlin Alexanderplatz" wird neu verfilmt

"Berlin Alexanderplatz" wird neu verfilmt





Das Buch zählt zu einem der wichtigsten Werke der deutschen Moderne: "Berlin Alexanderplatz". Bereits zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung wurde der Roman von Alfred Döblin 1931 zum ersten Mal verfilmt. Nachdem Rainer Werner Fassbinder 1980 den Stoff als Fernsehserie umgesetzt hatte, bekommt "Berlin Alexanderplatz" nun einen weiteren, neuen Anstrich: Regisseur Burhan Qurbani ("Wir sind jung. Wir sind stark") nimmt sich des Klassikers an und dreht seit Mai eine aktuelle Version.

Aus dem Ex-Häftling Franz Biberkopf wird der illegal aus Guinea-Bissau nach Europa geflüchtete Francis, gespielt von Welket Bungué ("Joachim"). Als sein Boot auf der Überfahrt zu sinken droht, betet er zu Gott und verspricht, sollte er überleben, fortan ein anständiger Mensch zu sein. Doch wie auch im Roman machen es Francis die Umstände nicht leicht, sich an sein Versprechen zu halten.

In weiteren Rollen sind Jella Haase ("Fack ju Göhte") als Mieze sowie Albrecht Schuch ("Bad Banks") als Drogendealer Reinhold zu sehen. "Berlin Alexanderplatz" wird voraussichtlich 2019 den Weg in die Kinos finden. Bis zum 23. Juli wird noch in Berlin, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gedreht.

Quelle: teleschau - der mediendienst