Goodbye Christopher Robin

Goodbye Christopher Robin





Wie Pu, der Bär, zum Leben erwachte

Wer kennt sie nicht, die Geschichten rund um die tierischen Kinderbuchhelden Pu, I-Ah und Tigger? Inspiriert durch die Kuscheltiere seines Sohnes Christopher Robin verfasste Autor Alan Alexander Milne die Abenteuer des Bären und hauchte so dem geliebten Stofftier Leben ein. Dass seine Bücher allerdings so einen Erfolg haben werden, hatte sich der Kriegsheimkehrer Milne nicht träumen lassen. Als kurz nach Erscheinung des ersten Buches 1926 klar wurde, dass Christopher Robin nicht rein fiktional ist, führte das zu einer Popstar-ähnlichen Verehrung des damals Achtjährigen. Im Biopic "Goodbye Christopher Robin" beschäftigt sich Regisseur Simon Curtis vor allem mit der Entstehung der Geschichten, ihrem Hintergrund und dem immensen Ruhm mit all seinen positiven und negativen Seiten.

Als A. A. Milne (Domhnall Gleeson) aus dem Ersten Weltkrieg heimkehrt, ist nichts mehr wie früher. Er ist zwar mit seiner Frau Daphne (Margot Robbie) wiedervereint und das Paar bekommt wenig später einen Sohn (Will Tilston), doch Milne leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der Schriftsteller möchte keine Komödien mehr für die Theater am Londoner Westend schreiben, sondern sich lieber einem eigenen Buch widmen. Zu Inspiration verhilft ihm sein Sohn Christopher Robin. Er liebt es, mit seinen Stofftieren, darunter ein Teddybär namens Pu, zu spielen und sich dabei Geschichten auszudenken. Genau diese Geschichten werden Milnes erstes Buch zu einem Welterfolg machen. Doch der Ruhm hat seine Schattenseiten und so muss die kleine Familie erst lernen, damit umzugehen.

"Goodbye Christopher Robin" erzählt die Entstehung eines der berühmtesten Kinderbuchhelden. Ein weiterer Film über den honigliebenden Bären wird im August den Weg in die Kinos finden: Mit "Christopher Robin" bringt Disney die Geschichte des erwachsen gewordenen Christopher Robin aus den Büchern auf die Leinwand. Gefangen in den Mühlen des Alltags bekommt er Besuch von seinen Freunden aus Kindertagen - Pu, I-Ah und Tigger. Für Liebhaber der bunt gemischten Tiertruppe ist 2018 mit "Goodbye Christopher Robin" und "Christopher Robin" also ein ziemlich gutes Jahr.

Quelle: teleschau - der mediendienst