Marc Terenzi

Marc Terenzi





Hurra, der König ist schuldenfrei!

In der Nacht zum Sonntag, um 0.24 Uhr, stand fest: Ihre Majestät, Marc "Keine Ähnung" Terenzi der Erste, tritt die Nachfolge von Menderes Bagci als Regent des Dschungels an. Seine ersten Worte nach der Entscheidung: "Holy Shit!". Und die zweiten: "Ooooh, Fuck!" Am Ende setzte sich vor einem Millionenpublikum doch "der Stripper" gegen "die Verrückte" (Hanka Rackwitz, Prinzessin) und "den Botox-Boy" (Florian Wess, Prinz) durch. Irgendwie verdient. Der US-Boy mit dem Sixpack und dem Helfersyndrom als absoluter Camp-Teamplayer kam die meiste Zeit cool und weitgehend relaxt rüber. Er meldete sich mit toller Regelmäßigkeit zu Prüfungen, er unterstützte jeden, nahm, wie es Camp-Kollege "Malle Jens" Büchner sagte, "so viel Druck von unseren Schultern". Da sei es verziehen, dass er um einheimische "Kötzlichkeiten", vor allem die genitaler Natur, einen Bogen machte. Lebende Spinnen aß er auch nicht. Dafür überlebte er lebende Schlangen ...

Gegen Viertel vor eins knieten die RTL-Moderatoren Sonja Zietlow (48) und Daniel Hartwich (38) im Staub des Dschungelbaumhauses vor dem Thron nieder und huldigten dem neuen Monarchen. Zehn Stunden später gewährte der kultige König des putzigen Denglisch, der Held der körperlichen Prüfungen und Verweigerer der genitalen Kötzlichkeiten eine exklusive Telefon-Audienz, die wir nun authentisch wiedergeben, denn, so wurde vorab vereinbart: "Es gilt das gesprochene Wort".

teleschau: Herzlichen Glückwunsch, Ihre Majestät! Am Ende wurde doch der Stripper Dschungelkönig, nicht die Verrückte und nicht der Botox-Boy. Wie fühlen Sie sich?

Marc Terenzi: Yes, das ist unglaublich. Ich habe das nicht erwartet.

teleschau: Es war ein harter Weg. Im Dschungel gab's widerliche, schleimige, bösartige Kreaturen - und dann auch noch die ganzen Tiere. Was war schlimmer: Mensch oder Getier?

Terenzi: Das war eine crazy Mischung. Die Tiere waren schwer, aber die Menschen waren ein bisschen auch schwer. Ein paar from die Menschen waren nervig, vor allem am Anfäng. Aber: Es gibt immer eine Weg. Du kannst immer umgehen mit beides. Eigentlich.

teleschau: Was war der schlimmste Moment?

Terenzi: Für mich waren die Essensprüfungen die schlimmste Moments. Krokodil-Muschi ist nicht so meins. Ich bin ja eher körperbetont, das Scheitern mit den Genitalien-Essen ist for me fast läckerlich.

teleschau: Was waren die schönsten Momente?

Terenzi: Wenn du zurück ins Camp kommst und hast es geschafft, über deine Grenze zu gehen und Sterne zu holen für deine Group, dass alle können essen! Das ist wirklich ein unglaublich Gefuhl, wenn du das geschafft hast.

teleschau: Gab es mal einen Moment, an dem Sie hinschmeißen wollten - raus aus dem Camp?

Terenzi: Ich glaube, so einen Moment hatte jeder. Es wurde vor allem gegen Ende wirklich schlimm, tagelang gar kein Essen, gar kein Schlaf. Und da hast du das natürlich im Kopf mit dem Aufgeben, wie alle. Aber ich konnte das nicht abbrechen. Ich bin ein Mensch, der seine Sachen 1.000-prozentig macht. Also kam Aufgeben gar nicht in Frage.

teleschau: Fühlt man sich von den vielen Kameras beobachtet? Seht man die rund um die Uhr?

Terenzi: Das ist so wahnsinnig gebaut - im ganzen Jungle siehst du keine Kamera! Du weißt zwar, dass da welche sind, aber du siehst sie nicht. Und nach fünf Tagen hast du sie dann eh vergessen. Es ist also nicht so, das der Kameramann da neben dir am Bett steht und filmt, wie du schnarchst. Man sieht gar nix, das ist echt toll gemacht.

teleschau: Sie waren im Camp der absolute Teamplayer. Haben allen geholfen. Wer hat Ihnen gut getan?

Terenzi: Es gab viele gute Leute. Zum Beispiel Thomas Häßler, der ist sehr cool, ich mag ihn wirklich sehr. Aber ich will mit allen in Kontakt bleiben. Auch mit Hanka.

teleschau: War Hanka, wie es Kader sagte, die "größte Herausforderung" im Camp?

Terenzi: Hanka ist sehr special. Sie war in den ersten Tagen sehr nervig, weil ich sie einfach nicht verstanden habe. Dann findet man aber heraus, dass sie einfach eine andere Logik hat. Also keine. Sie sagt: "Die Gabel ist dreckig!", ich sage: "Ich hab sie gerade gewaschen!", sie sagt: "Sie ist dreckig!". Das ist nicht logisch. Aber du findest es raus mit der Zeit, wie sie tickt. Sie ist anders. Aber ich finde, sie ist wirklich eine tolle Frau.

teleschau: Haben Sie gewusst, dass sie in den Camp-Pool gepieselt hat?

Terenzi: What? Wer hat das gemakt? Hanka? No, das habe ick nicht mitgekriegt. Echt?

teleschau: Ja. Hat sie. Gibt es irgendwas, was Sie bereuen?

Terenzi: Nein, im Gegenteil. Ich werde viele Dinge mitnehmen, die sehr wichtig waren und die ich nicht vergessen werde. Ich bin immer noch da. Ich lass mich nikt unterkriegen.

teleschau: Was nehmen Sie als wertvollste Erkenntnis aus dem Dschungel mit?

Terenzi: Dass ik kann alles schaffen, was ik will! Dass es möglich ist, die wirklich schwerste Situation in deine Leben zu uberstehen. Ich meine, ich war vorher nie mit einem Krokodil im Wasser oder hatte eine Spinne an mein Kopf. Zu sehen, dass man so was schaffen kann, ist good!

teleschau: Haben Sie das Dschungelcamp unterschätzt?

Terenzi: Aber zu 100 Prozent! Es ist so wahnsinnhart! Es ist wirklich the hardest thing, das ich in meinem Leben gemacht habe. Du bist nicht an einem Set! Du bist in the middle of the Dschungel. Du isst fast nix, du schläfst fast nix. Es ist wirklich so krass hart!

teleschau: Wird es nach den "Terenzi Horror Nights" demnächst die "Terenzi Jungle Shows" geben?

Terenzi: Haha, das wäre eine gute Idee. Aber vorerst gibt's ja immer noch die "Horror Shows". Und meine neue Single, "Don't Recognize Me", die erste von mehreren. Am Freitag gibt's eine große Willkommen-Feier im "Wasserturm" in Hannover (das Eventzentrum leitet sein Australien-Begleiter Jan Witte, d. Red.), und dann gibt es in Zukunft viele Sachen im Bereich Fitness.

teleschau: Sie haben ja ehrlich eingeräumt, dass Sie auch wegen des Geldes in den Dschungel einziehen. Was machen Sie mit der königlichen Gage?

Terenzi: Ehrlich, davon habe ich meine ganzen Schulden abbezahlt! Ich hatte vier Jahre eine schwere Zeit, aber jetzt kann ich einen neuen Änfäng machen und bin schuldenfrei und kann mich auf meine Musik fokussieren.

teleschau: Einer Ihrer besten Sprüche war "The Regels are the regels!" ...

Terenzi: Haha, ja, aber es stimmt. Wenn du spielst, musst du dich an Regeln halten. Wie bei Monopoly. Du kannst nicht machen, was du willst.

teleschau: Wie war das Wiedersehen mit Ihrer Ex-Freundin Gina Lisa?

Terenzi: Das war supercool, no probleme. Klar war ich nervös, vorher, wir hatten uns ja ein paar Jahre nicht gesehen. Aber alles ist good, wir sind befreundet und bleiben das auch. Ich war froh, dass sie mit mir da drin war.

teleschau: Eure Majestät, vielen Dank für die Audienz!

Quelle: teleschau - der mediendienst