Star-Kinder haben's schwer: Tränen bei Lily-Rose Depp in Cannes

Star-Kinder haben's schwer: Tränen bei Lily-Rose Depp in Cannes





Auch bei den Filmfestspielen in Cannes sind die Werke oft Nebensache - Details aus dem Privatleben interessieren besonders, wenn auch die Eltern der Darsteller berühmt sind. Dabei kann es, wie im Fall von Johnny Depps und Vanessa Paradis' Tochter Lily-Rose Depp bei den Interviews zu "Die Tänzerin", zu starkem Druck kommen: Die 16-Jährige hielt die Fragen einer US-Journalistin nicht mehr aus und brach das Gespräch unter Tränen ab - die Interviewerin habe ihre Eltern beleidigt. Auch Louis Garrel wurde - als Spross des Regisseurs Philippe Garrel in der Pariser Filmszene aufgewachsen - schon früh das besondere Interesse der Medien zuteil. Der 32-Jährige kann die Faszination dafür, dass Parallelen zwischen Kind und Eltern gezogen werden, verstehen. Der Schauspieler, der in Cannes im Wettbewerbsfilm "Mal De Pierres" an der Seite von Marion Cotillard zu sehen ist, weiß heute genau worauf es ankommt: "Es ist wichtig, die richtige Mischung aus Distanz und Nähe zu bekommen. Wenn man erst 16 Jahre alt ist, versteht man vielleicht noch nicht, dass ein Interview nur als Zusammenarbeit funktioniert. Der Journalist will einen guten Artikel schreiben, um damit auch den Film und unsere Arbeit interessant zu machen. Ich helfe da gerne mit Hinweisen. Schlimm ist es nur wenn man merkt, dass demjenigen der Film nicht gefallen hat und er das Interview aber machen muss. Das ist deprimierend." Bald steht Louis Garrel mit Lily-Rose Depp für "Planetarium" vor der Kamera. Für die Pressearbeit danach kann er ihr also die besten Tipps geben.

Quelle: teleschau - der mediendienst