Urmila - für die Freiheit

Urmila - für die Freiheit





Nie wieder leibeigen

Was es heißt, frei zu sein - das erfuhr Urmila Chaudhary erst im Alter von 18 Jahren. Mit Sechs wird sie von ihren Eltern aus dem Süden Nepals als Haushaltssklavin - so genannte Kamalari - nach Kathmandu verkauft. Erst zwölf Jahre später gelingt es ihr, sich aus den Fängen der Leibeigenschaft zu lösen. Die deutsche Dokumentation "Urmila - für die Freiheit" erzählt vom Schicksal der heute 25-Jährigen, die nach ihrer Befreiung die Welt über das offiziell abgeschaffte Kamalari-System aufklärte. Sie initiierte öffentlichkeitswirksame Protestzüge, gründete das "Freed Kamalari Development Forum" und half, über 13.000 Mädchen zu befreien. Susan Gluths Film begleitet die mutige junge Frau bei ihrem Kampf um Veränderung in Nepal ebenso wie bei der Suche nach ihrem eigenen Lebensweg.

Quelle: teleschau - der mediendienst