Gestrandet

Gestrandet





Plattdeutsch für Weitgereiste

Auch in der Provinz gibt es in Deutschland Gegenden, in denen Flüchtlingen nicht mit Hass und Ablehnung begegnet wird. Dass auch das platte Land bisweilen eine Willkommenskultur bietet, mit der die Herausforderung der Integration angegangen wird, zeigt der deutsche Dokumentarfilm "Gestrandet". Wobei "plattes Land" wortwörtlich gemeint ist: Mitten im Nirgendwo Ostfrieslands, in einem kleinen Dorf mit 1.500 Einwohnern, werden fünf Eritreer untergebracht. Während die aus dem gescheiterten ostafrikanischen Land geflüchteten Männer auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten, bemühen sich die Einheimischen, ihren weit gereisten Gästen das friesische Leben näherzubringen. Regisseurin Lisei Caspers, die den Alltag der Dorfbewohner und Flüchtlinge begleitet, stammt selbst aus jenem Landstrich.

Quelle: teleschau - der mediendienst