Familie zu vermieten

Familie zu vermieten





Geld gegen Chaos

Normalerweise geht die Geschichte, in Realität wie im Film, ja eher so: Erfolgreicher Geschäftsmann verlässt Frau und Kinder, weil ihm die heiße Geliebte dann doch mehr zusagt als das traute Familienleben. Bei Paul-André (Benoît Poelvoorde) verhält es sich in der französischen Komödie "Familie zu vermieten" (Regie: Jean-Pierre Améris) genau umgekehrt. Er ist reich, allein und sucht das heimelige Glück. Als er zufällig auf die alleinerziehende Violette (Virginie Efira) trifft, bietet sich dazu endlich die Gelegenheit. Nicht etwa, weil er sich in die lebenslustige Mutter verliebt, sondern weil dieser aufgrund finanzieller Engpässe das Sorgerecht entzogen zu werden droht. Paul-André hat die zündende Idee: Er begleicht Violettes Schulden - wenn sie und ihre beiden Kids ihn dafür testweise in die Familie aufnehmen. Natürlich entpuppt sich das familiäre Glücksversprechen schnell als ernüchterndes Chaos ...

Quelle: teleschau - der mediendienst