WHO gegen Zigaretten-Filme

WHO gegen Zigaretten-Filme





Viel Qualm im Kino: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will sich verstärkt gegen Raucher- und Zigarettendarstellungen im Film einsetzen. Deren Einfluss auf die Zahl der Tabaktoten sei erheblich: Eine neue Studie mit dem Titel "Smoke-free movies: From Evidence to Action" kommt zu dem Schluss, dass die Tabakindustrie Kinofilme in großem Maße als Werbefläche nutze. Demnach hätten 37 Prozent der Jugendlichen in den USA aufgrund von Filmen mit dem Rauchen begonnen, ähnliche Zahlen gebe es auch in Europa. Auch die Filme selbst untersuchte man: So würde in 44 Prozent aller Hollywood-Produktionen aus 2014 gequalmt. Aus diesen Gründen fordert die WHO ein umfassendes Eingreifen der Landesregierungen: Es dürfe keine Jugendfreigabe für Werke mit Zigaretten geben, Marken sollten völlig verschwinden, zudem fordert die Organisation Anti-Raucher-Spots und Transparenz hinsichtlich Sponsorings durch Tabakkonzerne.

Quelle: teleschau - der mediendienst