Der Junge und die Welt

Der Junge und die Welt





Animierte bittere Realität

Die soziale und politische Realität Südamerikas als Trickfilm für Kinder? Genau daran versucht sich das brasilianische Animationsdrama "Der Junge und die Welt" (Regie: Alê Abreu). Hauptfigur ist der titelgebende kleine Junge, der mit seinen Eltern in ärmlichen Verhältnissen auf dem Dorf lebt. Als Farmer kann sich die Familie schon bald nicht mehr über Wasser halten. Also geht der Vater in die große Stadt, um Arbeit zu finden. Schon bald vermisst ihn sein Sohn über alle Maßen. Prompt entschließt sich der Junge, seinem Vater in die anonyme, gigantische Metropole hinterher zu reisen. Auf seinem Abenteurer lernt er die bittere Landarmut, das unterdrückerische Militärregime und das harte Leben im Industriekapitalismus ebenso kennen wie jede Menge verrückter Gestalten.

Quelle: teleschau - der mediendienst