"Bullyparade"-Film wird Bullys Comedy-Abschied

"Bullyparade"-Film wird Bullys Comedy-Abschied





"Ich bin jetzt 47, und ich weiß halt nicht, ob ich mit 50 noch in Frauenklamotten steigen möchte. Oder auf ein Pferd", so lautet Michael "Bully" Herbigs einfache Erklärung, warum er wohl bald nicht mehr auf Leinwand und Mattscheibe zu sehen sein wird - zumindest nicht mehr als Komödiant. Im Interview mit dem "Zeit Magazin" erklärt der Münchner seinen Abschied vom lustigen Fach mit einem für 2017 geplanten "Bullyparade"-Film. Mit der einst bei ProSieben ausgestrahlten Sketch-Comedy-Sendung feierte Herbig vor knapp 20 Jahren seinen Durchbruch, die Figuren seiner Erfolgsfilme "Der Schuh des Manitu" (2001), "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" (2004) und "Lissi und der wilde Kaiser" (2007) stammen allesamt aus der einstigen Kultserie. Für den angedachten Episodenfilm verspricht der Komiker, Schauspieler, Regissseur, Autor und Produzent ein Wiedersehen mit den beliebtesten "Bullyparade"-Figuren sowie "zwei Überraschungen" , wie es im Interview weiter heißt. Nach seinem finalen Comedyausflug will sich Herbig dem ernsteren Schauspiel widmen und gemeinsam mit Roland Emmerich einen Thriller auf die Leinwand bringen. Dabei handele es sich um "die Geschichte der Familien Strelzyck und Wetzel, die 1979 mit einem Heißluftballon aus der DDR in die Bundesrepublik geflohen sind".

Quelle: teleschau - der mediendienst