Terrorismus-Film soll über Crowdfunding entstehen

Terrorismus-Film soll über Crowdfunding entstehen





Was macht man in Deutschland, wenn ein heikles künstlerisches Thema ohne Fördertöpfe und jenseits der engen Grenzen von "Political Correctness" entstehen soll? Die deutsch-türkische Autorin und Regisseurin Nergis Usta probiert es über Crowdfunding. Ihr Film "Paradise Calling" soll eine Groteske über Terrorismus werden und in Bielefeld spielen. Die Handlung: Arzu Kutlu (Maryam Zaree, "Shahada"), das schwarze Schaf einer religiösen Familie, will Arthouse-Filme drehen. Als ein unbekannter Auftraggeber sie für ein Projekt engagieren will, stellt sich heraus, dass es sich um eine islamische Terrorzelle handelt, die mit Hilfe der Fachfrau einen professionellen Dschihad-Propagandafilm drehen will. Wie kommt die entsetzte Filmemacherin nun aus diesem Dilemma heraus? Indem man unbemerkt von den Terroristen, die ganz Bielefeld auslöschen wollen, einen Anti-Dschihad-Arthouse-Film produziert ... Der Cast für Nergis Ustas Filmprojekt steht bereits fest, unter anderem sind mit von der Partie: Malik Abdullah ("Kaddish für einen Freund"), Ilknur Boyraz ("Rennschwein Rudi Rüssel"), Ercan Durmaz ("Kanak Attack"), Arash Marandi ("A Girl Walks Home Alone at Night") und Kailas Mahadevan ("Kein Bund für's Leben"). Nergis Usta lebt und arbeitet in Berlin. Sie drehte bereits mehrere Kurzfilme und arbeitete mit Tom Cruise, Bryan Singer, Fatih Akin und Feo Aladag zusammen. Von 11. Oktober bis 15. November kann man "Paradise Calling" über die Crowdfunding-Plattform Startnext fördern.

Quelle: teleschau - der mediendienst