Trauer um Autorenfilmer Wolf Gremm

Trauer um Autorenfilmer Wolf Gremm





Sein erster größerer Film 1973 trägt den Titel "Ich dachte ich wäre tot" - sein letzter, über die Stationen seiner Krebserkrankung, heißt: "Ich liebe das Leben trotzdem": Am Dienstag ist der deutsche Autorenfilmer Wolf Gremm im Alter von 73 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Der in Freiburg im Breisgau geborene Regisseur, der mit der Filmproduzentin Regina Ziegler verheiratet war, erhielt zuletzt große Aufmerksamkeit für sein couragiertes, filmisches Krebstagebuch. Darin gibt er dem Zuschauer den Rat, keinen Tag ohne Freude, ohne Hoffnung und ohne Lachen vergehen zu lassen. In Zusammenarbeit mit seiner Frau schrieb und inszenierte Gremm an die 50 Filme, so auch "Kamikaze 1989" (1982), in dem Rainer Werner Fassbinder einen Polizeileutnant spielt. Für das Fernsehen drehte Gremm unter anderem den Krimi "Der Spatzenmörder" (1989) außerdem führte er Regie beim "Tatort: Tod im U-Bahnschacht" (1975). Für die ARD inszenierte er zuletzt das Melodram "Wer zu lieben wagt" (2010) mit Hardy Krüger jr. und Christine Neubauer in den Hauptrollen und "Im Fluss des Lebens" (2011) nach einem Roman von Ruth Maria Kubitschek.

Quelle: teleschau - der mediendienst