Fifa-Skandal wird verfilmt

Fifa-Skandal wird verfilmt





Die Produktionsfirma "Pearl Street Films" der Jugendfreunde Ben Affleck und Matt Damon hat sich die Rechte an dem spektakulärsten Korruptionsskandal der Fußballgeschichte gesichert. Etliche Bieter waren interessiert, das Buch "Houses of Deceit" des investigativen Journalisten Ken Bensinger zu verfilmen. Bereits im Juni 2014 hatte dieser einen weltweit Aufmerksamkeit erregenden Artikel über die Machenschaften des US-Fußball-Verantwortlichen Chuck Blazer veröffentlicht. Seit einiger Zeit bemühten sich zahlreiche Verleger um die Rechte an seinem Buch, das 2017 in den USA erscheinen soll. Der 70-jährige Hochstapler Blazer schaffte es als arbeitsloser Vater, der von Fußball keine Ahnung hatte, zum millionenschweren und sehr einflussreichen Fußballmanager aufzusteigen. Mehr als 20 Jahre hatte das FBI gegen Fußballfunktionäre ermittelt, erst vor Kurzem gab es einige Durchsuchungen und Festnahmen. Der als "Mr. Ten Percent" bekannte Blazer hat sich bereits in zehn Anklagepunkten für schuldig bekannt, unter anderem gibt er Steuerhinterziehung und Korruption zu. Außer dass sich Autor Bensinger wohl John Goodman für die Hauptrolle wünscht, ist noch wenig über den Film bekannt. Die Regie des etwas anderen Fifa-Films soll Gavin O'Connor übernehmen, der mit Ben Affleck zuletzt "The Accountant" (Kinostart: 2016) drehte. Das Skript soll Anthony Tambakis schreiben, der auch schon das Drehbuch zu O'Connors "Warriors" (2011) verfasste.

Quelle: teleschau - der mediendienst