Seht mich verschwinden

Seht mich verschwinden





Bis zur Unsichtbarkeit

Es ist der radikalste Ausdruck einer meist weiblichen Selbstzerstörung in einer patriarchalen Gesellschaft: der intensive Wunsch, zu verschwinden, unsichtbar zu werden. In Form der Magersucht findet er die Möglichkeit seiner Erfüllung. Die Dokumentation "Seht mich verschwinden" zeigt den Schrecken dieser Krankheit anhand von Isabelle Caro, die 2010 mit nur 28 Jahren an den Folgen der Magersucht starb. Drei Jahre vor ihrem Tod ließ sie sich, damals nur 32 Kilogramm wiegend, vom italienischen Fotografen Oliviero Toscani nackt ablichten. Ziel der Aktion, die im Rahmen der "No Anorexia"-Kampagne stattfand, war die Warnung vor der heimtückischen Krankheit. Wie der Film zeigt, befürchteten Experten jedoch, dass junge Mädchen sich Caro vielmehr zum Vorbild nehmen könnten.

Quelle: teleschau - der mediendienst