Sofia Coppola: Lost in "kreativen Differenzen"

Sofia Coppola: Lost in "kreativen Differenzen"





Sofia Coppola ("Lost in Translation") wird nun doch nicht bei der Neuverfilmung von Hans Christian Andersons "Die kleine Meerjungfrau" Regie führen. Gerüchten zufolge kam es zwischen der 44-Jährigen und ihrem Auftraggeber Universal bei der Besetzung der Hauptrolle zu den in solchen Fällen gerne kolportierten "kreativen Differenzen". Die Tochter des berühmten Filmregisseurs Francis Ford Coppola sah Newcomerin Maya Thurman Hawke, Tochter von Uma Thurman und Ethan Hawke, aus den Tiefen des Meeres emportauchen, um bei ihrem geliebten Prinzen zu sein. Doch das Studio blieb skeptisch ob ihrer Wahl. Universal ist jedoch weiterhin interessiert, das Projekt, an dessen Drehbuch zur Zeit Caroline Thomson ("Edward mit den Scherenhänden") arbeitet, weiter voranzutreiben - hat Konkurrent Disney doch mit seinem Rezept, beliebten Animationsklassikern durch Realverfilmungen neues Leben einzuhauchen ("Alice im Wunderland", "Maleficent") eine lukrative Nische gefunden. Fans der Regie-Handschrift Sofia Coppolas müssen indes nicht traurig sein: Soeben hat sie die Dreharbeiten zu "A Very Murray Christmas" beendet, ein Netflix-Projekt, zu dem sie gemeinsam mit Bill Murray und Mitch Glazer das Skript schrieb. Murray wird darin sich selbst spielen, einen Star, der Angst hat, dass aufgrund eines schrecklichen Schneesturms niemand zu seiner Show kommen wird. Doch er macht sich umsonst Sorgen: Stars wie George Clooney, Chris Rock, Miley Cyrus, Jason Schwartzman und viele mehr schneien doch noch vorbei ...

Quelle: teleschau - der mediendienst