Erneute Verfilmung des Lebens der Marie Curie

Erneute Verfilmung des Lebens der Marie Curie





Zurzeit laufen in Krakau die Dreharbeiten zu einer Neuverfilmung über das Leben der 1867 in Warschau geborenen Marie Curie, der ersten forschenden Frau an der Pariser Sorbonne und schließlich Nobelpreisträgerin für Physik und Chemie. Bereits 1943 wurde ihr faszinierendes Leben basierend auf der Biografie ihrer Tochter Ève Curie von Mervyn LeRoy verfilmt. Die Titelrolle nahm damals Greer Garson ein. 1994 verkörperte Isabelle Huppert die leidenschaftliche Forscherin, dieses Mal unter der Regie von Claude Pinoteau. Das Drehbuch zu dieser französischen Interpretation war nur lose an der wahren Geschichte der Atomphysikerin angelehnt. Nun besetzt Regisseurin Marie Noëlle ("Ludwig II.", 2012) die in ihrem Heimatland Polen mehrfach ausgezeichnete Karoline Gruszka ("All Abut My Parents", 2014) mit der Rolle der weltberühmten Wissenschaftlerin, frühen Witwe und Mutter zweier Kinder. Ihre auf der Höhe ihres Ruhms zu üblen Diffamierungen führende Affäre mit Paul Langevin (Arieh Worthalter) wird eine wichtige Rolle in der neuen Verfilmung spielen. Anfang August werden die Dreharbeiten in Berlin, Brandenburg, Paris und Bayern fortgeführt.

Quelle: teleschau - der mediendienst