Katakomben

Katakomben





Die Hölle unter der Stadt

Tief unter dem Asphalt der Stadt der Liebe geht es grausig zu: Archäologiestudentin Scarlet Marlowe (Perdita Weeks) leitet im US-Horrorthriller "Katakomben" eine Gruppe von fünf jungen Forschern durch den Untergrund der französischen Hauptstadt. Unbekannte Gänge wollen begangen und versteckte Kammern entdeckt werden. Allerdings gibt es ein kleines Problem: Die Entdecker-Crew ist in den verwinkelten Katakomben nicht allein ...

Anstatt, wie insgeheim erhofft, einen Schatz zu finden, entdecken Scarlet, George (Ben Feldman), Benji (Edwin Hodge), Papillon (François Civil) und Souxie (Marion Lambert) eine geheimnisvolle Inschrift, die mal eben die Lage des Tors zur Hölle genau dort verortet. Verängstigt, aber - wie in Filmen dieser Art üblich - irgendwie auch neugierig folgen sie den Hinweisen und entdecken eine gigantische Grabstätte.

Erst einmal ist das kein Wunder - schließlich dienten die Katakomben von Paris seit dem 18. Jahrhundert als unterirdisches Massengrab. Doch die Dämonen der Toten scheinen quicklebendig zu sein und beginnen, die Gruppe zu terrorisieren. Ohne Kontakt zur Außenwelt sind die einzelnen Mitglieder des Teams auf sich gestellt - und müssen sich zugleich den unverarbeiteten Traumata der eigenen Vergangenheit stellen.

Bereits in "Devil - Fahrstuhl zur Hölle" machte sich Regisseur John Erick Dowdle als kreativer Vertreter klaustrophobischen Horrors einen Namen. In "Katakomben" bedient er sich ebenso wie in "Quarantäne", seinem Remake des spanischen Horrorerfolgs "REC", des momentan überaus beliebten Found-Footage-Stils.

Quelle: teleschau - der mediendienst