Planes 2 - Immer im Einsatz

Planes 2 - Immer im Einsatz





Niedliches Inferno

Es ist ein Schock für den erfolgreichen Flugrennen-Champion Dusty: Sein Getriebe ist mittlerweile so stark abgenutzt, dass der ehemalige Landwirtschaftsflieger nicht mehr auf Hochtouren beschleunigen darf. Da es auch keine Ersatzteile mehr gibt, ist erst einmal Schluss mit den Wettbewerben. Leider wird auch noch die heimische Landebahn zerstört und geschlossen - bis ein neues Feuerwehrfahrzeug gefunden ist. Wie schon im ersten Teil sind die Hauptfiguren in Disneys Trickfilm "Planes 2 - Immer im Einsatz" Flugzeuge, Trucks und Autos, zudem wuseln muhende Traktoren umher, die als kuhähnliche "Tiere" gelten.

Zwischen all den niedlich animierten Fahr- und Flugzeugen mit klischeehaften Charakteren passiert nicht viel, die Handlung dümpelt einfallslos dahin. Dusty will Feuerlöschflugzeug werden, muss dafür aber ein Zertifikat erlangen. Also fliegt er in eine waldige Gegend, wo es laufend brennt.

Dort lässt sich Dusty von einem traumatisierten Rettungshubschrauber und einem indianischen Transporthubschrauber ausbilden. Zudem verliebt sich ein weiblicher Wasserflieger in Dusty und stalkt ihn. Dann passieren Feuer-Katastrophen, Dusty muss sich beweisen, scheitert und schließlich klappt's doch noch. Ein ruhmessüchtiger Landrover mit Luxuslodge macht als Parkranger derweil Schwierigkeiten.

Wie schon im ersten Teil wurde die Filmidee nur sehr halbherzig aus Pixars "Cars" übernommen und etwas abgeändert. Das ist auch für Kinder zu einfach gestrickt, emotionale Identifikation entsteht nur schwer. Andere Animationsabenteuer haben das schon viel besser gezeigt. Nett hingegen sind die dreidimensional dahingezauberten Flüge und insbesondere das sich immer wieder ausbreitende Feuerinferno. Schmunzeln lassen einen im aktuellen Teil auch einige Referenzen auf das ländliche Amerika oder den Hollywood- und TV-Stil der 80er-Jahre. Hilft aber auch nichts: "Planes 2" ist ziemlich langweilig.

Quelle: teleschau - der mediendienst