Hugo Koblet

Hugo Koblet





Aufstieg und Fall einer Radlegende

Eine der dramatischsten Sportbiografien wird erstmals filmisch erzählt: Aus dem Nichts heraus gewinnt der Schweizer Rennradler Hugo Koblet als erster Nichtitaliener 1950 den Giro d'Italia. Von heute auf morgen wird der Bäckersohn berühmt. Er genießt den sportlichen Glanz, hat zahlreiche Affären und leistet sich jede Menge medienwirksame Eskapaden. Nachdem er ein Jahr später auch die Tour de France gewinnt, stürzt der Frauenheld durch exzessiven Drogenmissbrauch plötzlich ab. Vor dem totalen Ruin stehend, rast er mit seinem Auto gegen einen Baum. Ob es ein Unfall war oder ob der gescheiterte Koblet Selbstmord beging, ist bis heute unklar. Daniel von Aarburg nähert sich in seiner Dokumentation "Hugo Koblet" (2010) über Originalaufnahmen, Interviews und nachgestellte Szenen dem dramatischen Aufstieg und Fall der Legende. Die gespielten Abschnitte der filmischen Lebensgeschichte sind dabei vor allem mit unbekannteren Theaterschauspielern besetzt.

Quelle: teleschau - der mediendienst