Aneta Sablik

Aneta Sablik





"Dschungelcamp kann ich ausschließen!"

500.000 Euro, ein Plattenvertrag, ein Auto: Über all das durfte sich die diesjährige Siegerin der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" freuen. Sie heißt Aneta Sablik, ist 25 und gebürtige Polin, studierte in Krakau Kulturwissenschaft und Journalismus. Sie kam erst vor zwei Jahren nach Deutschland und lebt im oberbayrischen Gelting. Sie kämpfte sich vom ersten Casting vor der "DSDS"-Jury (Dieter Bohlen, Prince Kay One, Mieze Katz, Marianne Rosenberg) bis ins Finale, in dem sie sich mit 57,8 Prozent der Zuschauerstimmen gegen ihre Konkurrentin Meltem Acikgöz durchsetzte. Aneta Sabliks Siegersong "The One" - ausnahmsweise nicht von Bohlen komponiert - steht in den gängigen Hitlisten bereits ganz oben. Trotzdem weiß Aneta, was den meisten "DSDS"-Gewinnern vor ihr passierte, nämlich ein Karrierezerfall oft schon kurz nach dem Ende der letzten Live-Show. Was sie vor hat, um nicht irgendwann im RTL-Dschungel zu landen, wie sie es mit miesen Schlagzeilen hält und warum der "Playboy" bei ihr abblitzen würde, erzählt Aneta im Interview.

teleschau: "DSDS" 2014 ist vorbei. Was werden Sie in den nächsten Tagen und Wochen wohl am meisten vermissen?

Aneta Sablik: Ich werde alles vermissen, was bei "DSDS" passiert ist. Alle Leute, die mitgewirkt haben, und natürlich die immer positive Stimmung, die wir in dieser Zeit hatten. Was mir auch fehlen wird, ist dieses Kribbeln im Bauch vor den großen Live-Auftritten. Und die Angst, die immer da war, weil man dachte, dass man vielleicht nicht weiterkommt. Das alles war zwar stressig - aber cool.

teleschau: Klingt eher anstrengend als cool.

Sablik: Ich hatte mich nun mal für diese Show entschieden, mit allem, was dazu gehört. Ich wusste genau, worauf ich mich einlasse und was ich tue. Und jetzt, nach "DSDS", beginnt ein neuer Abschnitt meines Lebens, auf den ich mich sehr freue.

teleschau: Wie wird dieser neue Lebensabschnitt aussehen?

Sablik: Das weiß ich natürlich noch nicht, ich bin selbst sehr gespannt. Ich kann nur sagen: Das, was mit "DSDS" angefangen hat, wollte ich schon immer machen, und ich bin glücklich, dass es jetzt richtig losgehen kann.

teleschau: Keine Angst, dass die Menschen bald das Interesse an Ihnen verlieren?

Sablik: Natürlich. Aber ich werde 200 Prozent geben, und dann schauen wir mal, was passiert.

teleschau: Warum denken Sie werden Sie eine längere Karriere haben als die "DSDS"-Sieger vor Ihnen? Was haben Sie, was die anderen nicht hatten?

Sablik: Kann ich gar nicht so genau sagen. Ich will auch gar nicht so viel über all das nachdenken. Ich will machen, nicht denken. Und ich würde wirklich viel machen, damit es klappt. Ich will mir nicht später vorwerfen müssen, dass ich nicht genug dafür getan habe. Wenn es trotzdem nicht reicht, sollte es eben nicht sein.

teleschau: Was würden Sie denn alles machen, um in der Öffentlichkeit zu bleiben? Viele Castingshowstars gehen bis ins Dschungelcamp, um nicht vergessen zu werden ...

Sablik: Das kann ich für mich absolut ausschließen. Ich will mich einfach voll und ganz auf meine Arbeit als Musikerin konzentrieren und dabei alles geben.

teleschau: Auch beliebt bei "DSDS"-Kandidatinnen: der "Playboy". Kam schon eine Anfrage?

Sablik: Nein - und ich hoffe, dass es auch niemand wagen wird, mich zu fragen. Wenn eines sicher ist, dann dass ich solche Sachen niemals machen werde. So weit würde ich für meine Karriere nicht gehen.

teleschau: Sie waren schon vor der Finalshow präsent in den Boulevard-Medien. So wurde geschrieben, dass sie eine Affäre mit einem "DSDS"-Konkurrenten hätten. Ärgern Sie sich über solche Schlagzeilen oder denken Sie: Schlechte Presse ist auch gute Presse?

Sablik: Das ist ein schlauer Satz! Den legte man mir vor einiger Zeit auch schon nahe. Und es ist ja auch so: Wenn man wirklich berühmt werden will, muss man auch mit der Boulevardpresse umgehen können.

teleschau: Fiel Ihnen das von Anfang an leicht?

Sablik: Am Anfang war es schon hart für mich, das alles auszuhalten. Aber irgendwann ließ ich mich nicht mehr davon runterziehen. Vieles von dem, was geschrieben wurde, las ich auch einfach nicht.

teleschau: Gaben Dieter Bohlen und Prince Kay One Ihnen Ratschläge für gute Pressearbeit?

Sablik: Nein, ich habe mit den beiden nie darüber gesprochen.

teleschau: Was ist Ihr größtes Ziel als Musikerin?

Sablik: Mein größtes Ziel habe ich schon erreicht: Ich habe "DSDS" gewonnen.

Quelle: teleschau - der mediendienst