The Legend Of Hercules

The Legend Of Hercules





Was würde Homer sagen?

Was heute Comic-Blockbuster sind, waren in den 50er- und 60er-Jahren Sandalenfilme. Besonders Hercules, der größte Held der griechischen und römischen Mythologie, hatte es den Produzenten damals angetan: Ganze 19 Filme wurden zwischen 1957 und 1965 über den Sohn des Zeus allein in Italien gedreht. Seither wird der antike Stoff in schöner Regelmäßigkeit wieder aufgegriffen - in diesem Jahr sogar gleich in zwei Hollywoodfilmen! Den Anfang macht "The Legend Of Hercules" von "Stirb langsam 2"-Regisseur Renny Harlin.

Während Brett Ratner im September einen bereits kampferprobten Hercules aufmarschieren lässt - Dwayne "The Rock" Johnson wird den Halbgott spielen -, widmet sich Renny Harlin den Anfängen. 1.200 Jahre vor Christus wächst Hercules (Kellan Lutz, "Twilight") am Hof des tyrannischen Königs Amphitryon (Scott Adkins, "The Expendables 2") auf, den er für seinen Vater hält. Sein einziges Interesse gilt Prinzessin Hebe (Gaia Weiss), die aber seinem Halbbruder Iphicles (Liam Garrigan) versprochen ist. Eines Tages wird Hercules mit seiner wahren Herkunft und seiner Bestimmung konfrontiert: Sein Schicksal ist es, der Tyrannei in seinem Heimatland ein Ende zu setzen. Hin- und hergerissen zwischen dem vorgezeichneten Weg und der Liebe seines Lebens, muss er sich entscheiden.

Ein Leisetreter ist Regisseur Renny Harlin beileibe nicht: Wenn er einen Film anpackt, dürfen sich Fans in der Regel auf viele Schauwerte freuen. Erste Trailer von "The Legend Of Hercules" versprechen zumindest schon einmal ein optisches Feuerwerk und große Massenschlachten. Doch neben "Stirb Langsam 2" und "Cliffhanger - Nur die Starken überleben" finden sich auch geradezu berüchtigte Flops in der Filmografie des gebürtige Finnen - siehe "Driven", der durch die Bank verrissen wurde, oder "Die Piratenbraut", die lange Zeit als größter kommerzieller Flop des Filmgeschäfts im Guinness-Buch stand. Wo sich "The Legend Of Hercules" einreihen wird, lässt sich leider nur vermuten: Der 3D-Film wurde der Presse vorab nicht gezeigt.

Quelle: teleschau - der mediendienst