Die Pute von Panem - The Starving Games

Die Pute von Panem - The Starving Games





Spott für den Spotttölpel

Kein Genre ist ihnen heilig: Seit Jason Friedberg und Aaron Seltzer 1996 am Drehbuch des Leslie-Nielsen-Klamauks "Agent 00 - Mit der Lizenz zum Totlachen" mitschreiben durften, parodieren die beiden Amerikaner als Autoren und Regisseure alles, was die Kinokassen klingeln lässt. Nach der "Twilight"-Parodie "Beilight - Bis(s) zum Abendbrot" (2010) kommt nun also folgerichtig "Die Pute von Panem - The Starving Games" in die Kinos. In den USA lief der Klamauk bereits Anfang November, kurz vor dem Start des neuen Teils der verballhornten "Die Tribute von Panem"-Reihe. Ob es wohl US-Kritiken wie "sogar noch schludriger und unkomischer als die vorherigen Parodien von Friedberg und Seltzer" waren, die den deutschen Verleih von bundesweiten Pressevorführungen absehen ließen?

Während Katniss Everdeen in "Die Tribute von Panem: Catching Fire" schon zum zweiten Mal um ihr Leben kämpfen muss, steht ihrer Doppelgängerin Kantmiss Evershot (Maiara Walsh) der große Kampf noch bevor: Anstelle ihrer Schwester (Kennedy Hermansen) nimmt sie selbst an den berüchtigten Starving Games teil, in denen sich jährlich 24 Teenager bekriegen, bis nur noch einer übrig ist. So weit, so bekannt. Was aber treiben die Helden aus "The Avengers" und "The Expendables", Taylor Swift und "Gangnam Style"-Rapper Psy in der gefahrenvollen Arena? Auch Filme wie "Avatar", "Die fantastische Welt von Oz" und "50 Shades Of Grey" werden durch den Kakao gezogen. Beim letzten Mal ging dieses Konzept übrigens auf: Knapp 900.000 Deutsche ließen sich auch durch vernichtende Kritiken nicht davon abhalten, "Beilight - Bis(s) zum Abendbrot" im Kino anzuschauen.

Quelle: teleschau - der mediendienst