Berlinale ehrt Ken Loach

Berlinale ehrt Ken Loach





Ken Loach muss wieder einen Platz in seinem Trophäenschrank freiräumen: Bei den 64. Internationalen Filmfestspielen Berlin erhält der Brite den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk. Außerdem wird das Festival (6. - 16. Februar 2014) dem Regisseur eine Hommage widmen. "Ken Loach ist einer der großen europäischen Regisseure. In den nahezu 50 Jahren seines filmischen Schaffens hat er eine außergewöhnliche Kontinuität bewiesen, dabei ist er jedoch auch stets innovativ. Ken Loach drückt sein tiefes Interesse für Menschen, ihre Schicksale und sein sozialkritisches Engagement mit unterschiedlichen filmischen Mitteln aus", würdigt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick seinen baldigen Ehrengast. "Wir ehren Ken Loach als Regisseur, und wir verehren ihn als einen Menschen, der in seinen Filmen oft humorvoll gesellschaftliche Missstände widerspiegelt." Mehrfach wurde Loach im Laufe seiner Karriere auf der Berlinale ausgezeichnet, etwa mit dem Preis der Ökumenischen Jury für seine Filme "Ae Fond Kiss" (2004) und "Ladybird Ladybird" (1994). Der 77-Jährige besitzt außerdem unter anderem die Goldene Palme (2006, "The Wind That Shakes the Barley") und weitere Jurypreise von den Filmfestspielen von Cannes, einen Goldenen Ehrenlöwen sowie einen Europäischen Filmpreis für sein Lebenswerk und die Ehrendoktorwürde an mehreren Universitäten.

Quelle: teleschau - der mediendienst